Ästhetische Chirurgie

› Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Die Möglichkeit Makel oder Defekte der Körperoberfläche durch chirurgische Eingriffe „korrigieren“ zu können übt seit jeher eine Faszination aus.

 

So ist es gerade in der heutigen Zeit, in der die Übergänge von der allgemeinen hin zur ästhetischen Chirurgie fließend sind, von Bedeutung, dass die fachärztliche Qualifikation der Chirurgen nach definierten Standards erfolgt, denn nicht jeder „Schönheitschirurg“ erfüllt die hohen Anforderungen der Fachgesellschaften für Plastische Chirurgie.

 

Mitglieder der Fachverbände (DGPRÄC) erfüllen durch ihre fundierte Ausbildung und die jahrelange operative Erfahrung die unabdingbare Voraussetzung zur Erlangung der von den Fachverbänden vorgeschriebenen Qualifikation, so dass wir Ihnen plastisch-ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau bieten können.

 

Jedem ästhetischen Eingriff geht eine eingehende Beratung in einem oder mehrere Terminen mit genauer Erläuterung der operativen Möglichkeiten, zu erwartender Ergebnisse, Risiken und alternativen Verfahren voraus. Gemeinsam werden wir die für Sie optimale Therapie festlegen.
Sollten Sie für einen Eingriff eine stationäre Behandlung wünschen, so können wir Ihnen hier interessante Möglichkeiten bieten.

 

Brustvergrößerung

Eine subjektiv zu kleine Brust kann anlagebedingt vorhanden sein. Sie kann aber auch im Laufe des Lebens entstanden sein so zum Beispiel nach Schwangerschaften oder einer hormonelle Umstellung.

 

Durch die Implantation von Silikonimplantaten besteht die Möglichkeit, eine von Ihnen gewünschte Größe zu erreichen.

 

Wir verwenden nur hochwertigste Implantate der Firma Mentor®. Diese sind in den USA von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassen. Die Firma gibt eine lebenslange Garantie auf die Implantate und müssen, wenn sie keine Probleme bereiten, nicht mehr wie bisher nach 10 oder 12 Jahren ausgetauscht werden.

Brustverkleinerung

Für viele Patientinnen mit sehr großen Brüsten stellen diese eine Einschränkung der Lebensqualität dar, da diese häufig auch durch weite Kleidung nicht kaschiert werden können oder z.B. bei sportlichen Aktivitäten erhebliche Probleme bereiten.

 

Durch eine Brustverkleinerung kann ein harmonisches Verhältnis von Brust- und Körpergröße hergestellt werden. Auch größere Asymmetrien können ausgeglichen und deutliche Gewichtsreduktionen erreicht werden.

Bruststraffung

Im Laufe des Lebens verändert sich die Form der weiblichen Brust. Der Drüsenkörper wird umgebaut, die Brust hängt (Ptose).

 

Durch eine Bruststraffung kann wieder eine ansprechende und zum übrigen Körperbild passende Brustform erreicht werden. Im Rahmen eines solchen Eingriffes ist auch eine Vergrößerung mit Hilfe eines Silikonimplantates möglich. Zu Silikonimplantaten lesen Sie Bitte den Abschnitt „Brustvergrößerung“.

Oberlider

Die Haut der Oberlider ist die dünnste Haut des menschlichen Körpers. Deshalb erschlafft sie bereits relativ früh. Die Oberlider hängen herab (Blepharochalasis), unter Umständen sogar auf dem Wimpernkranz, das Gesicht wirkt müde, in manchen Fällen bestehen dadurch Einschränkungen des Sichtfeldes.

 

Eine Straffung der Oberlider, die in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann, erfolgt häufig zusammen mit der Entfernung eines kleinen Fettgewebskörpers. Durch diesen Eingriff wirkt das Gesicht jünger, deutlich frischer und wacher.

Unterlider

Durch eine Erschlaffung der Unterlider entstehen die sogenannten Tränensäcke. Hierbei handelt sich um kleine Fettgewebspolster, die durch die erschlaffte Haut sichtbar werden.

Bei einer Unterlidstraffung erfolgt der Schnitt direkt unterhalb der Wimpern/Lidkante. Die Hautentfernung ist sparsam, um ein offenes Unterlid auch bei geschlossenen Augen (Ektropium) zu vermeiden.

Ohrkorrektur

Abstehende Ohren stellen nicht selten im Kindesalter ein Stigma dar und werden im optimalen Fall vor der Einschulung operiert.

 

Aber auch im Erwachsenenalter können abstehende Ohren als sehr belastend empfunden werden, insbesondere, wenn der Wunsch einer Ohrkorrektur schon im Kindes- oder Jugendalter bestand, die Eltern einem solchen Eingriff aber nicht zugestimmt haben.

Über einen Schnitt hinter dem Ohr wird der Knorpel neugeformt und das Ohr angelegt.

Oberarme

Nach Gewichtsverlust aber auch mit zunehmendem Alter kann es zur einer Erschlaffung der Oberarme kommen. Dies ist für viele Patienten insbesondere in den warmen Monaten ein großes Problem. Das Tragen kurzärmliger Kleidung oder ärmelloser Blusen und Tops ist für die Patienten nicht möglich.

 

Durch eine Straffung der Oberarme kann wieder eine normale Form hergestellt werden.

Oberschenkel

Wie die Oberarme können auch die Oberschenkel erschlaffen. Neben der ästhetischen Problematik können hier Entzündungen durch das Reiben der Haut beider Oberschenkel gegeneinander entstehen. Auch hier kann durch eine Oberschenkelstraffung eine deutliche Verbesserung erzielt werden.

 

Vor einer solchen Oberschenkelstraffung kann mitunter eine Fettabsaugung (Liposuction) einige Monate vorher sinnvoll sein.

 

Bei einer typischen Reithosendeformität mit einer Fettgewebsverteilungsstörung insbesondere an den Oberschenkelaußenseiten kommt wiederum die Fettabsaugung zum Einsatz.

Liposuction

Geringe Fettgewebsüberschüsse am Bauch können durch eine Fettabsaugung sehr gut behandelt werden. Diese ist jedoch nicht geeignet, um Gewicht zu reduzieren. Nach einer erfolgten Gewichtsreduktion oder nach Schwangerschaften kann eine erschlaffte Bauchdecke als störend empfunden werden.

Bauchdeckenplastik

Eine Bauchdeckenplastik kann dann Abhilfe schaffen. Über einen Schnitt im Unterbauch wird die Bauchdecke von der Bauchmuskulatur abgehoben. Bei einer Straffung nur des Unterbauches wird die Überschüssige Haut entfernt, der Nabel bleibt an seinem Ort. Häufiger ist jedoch auch eine Straffung des Oberbauches erforderlich. Dann wird der Nabel ausgeschnitten und nach Straffung der Bauchdecke wird dieser wieder neu in die Bauchdecke eingenäht.

Falten

Die Gesichtsmuskulatur kann im Laufe des Lebens Falten entstehen lassen.. Dies ist ein normaler Vorgang. Verantwortlich ist der Verlust von natürlich vorkommender Hyaluronsäure in der Haut. Aber auch intensive Sonneneinstrahlung und zunehmende Umwelteinflüsse begünstigen die Entstehung von Falten insbesondere im Gesicht.
Aber auch die Gesichtsmuskulatur können im Laufe des Lebens Falten entstehen. Die Muskeln liegen direkt unter der Haut. Diese Falten können gut mit Botulinumtoxin A („Botox“) behandelt werden.
Werden diese Falten als störend empfunden, kann man diese durch nicht operative Therapien zum Teil deutlich mildern.

 

Durch Hyaluronsäure, die in oder unter die Falten gespritzt wird, erhält die Haut Feuchtigkeit zurück, die Falten sind weniger tief, die Haut wirkt jünger.
Für unterschiedlich tiefe Falten stehen uns zahlreiche industriell hergestellte Hyaluronsäureprodukte zur Verfügung. Das Ergebnis hält, je nach Lokalisation und Faltentiefe etwa 3 – 6 Monate. Dann ist Hyualuronsäure abgebaut und es kann erneut behandelt werden. In der Regel hält das Ergebnis mit jedem Behandlungszyklus länger an.
Botulinumtoxin A ist ein in Bakterien natürlich vorkommendes Eiweiß. Es blockiert die Weiterleitung von Nervenimpulsen. In geringer Dosis in die Muskulatur gespritzt, kann diese Muskulatur nicht mehr willkürlich angespannt werden. Diesen Effekt macht man sich bei der Faltentherapie zu Nutze. Die behandelte Gesichtsmuskulatur entspannt sich, damit auch die Falten. Auch dieser Effekt, er tritt etwa nach 2-3 Tagen ein, hält etwa 3 Monate an. Insbesondere die Zornesfalte, aber auch Krähenfüße können sehr gut mit Botulinumtoxin A behandelt werden.

Narben / Male

Breite und auffallende Narben nach Verletzungen oder Entzündungen, Verbrennungen oder Eingriffen sowie Male stellen häufig für den Betroffenen eine erhebliche psychische Belastung dar. Durch entsprechende Korrektureingriffe kann man die Sichtbarkeit der Narben und Male entfernen oder auf ein Minimum reduzieren, dies nahezu immer in einer örtlichen Betäubung.

Schweißneigung (Hyperhidrosis)

Vermehrtes Schwitzen, insbesondere in der Achsel, ist nicht nur für die Patienten lästig, sondern kann auch das soziale Leben erheblich negativ beeinflussen.

 

Mit Botulinumtoxin A, direkt in die Haut gespritzt, kann eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Auch hier hält der Effekt etwa 3 Monate an und kann dann wiederholt werden. Mit jeder Wiederholung hält die Wirkung länger an, bei manchen Patienten verschwindet die vermehrte Schweißneigung auch dauerhaft.

 

Als definitive Therapie besteht auch die Möglichkeit einer Küretage. Ähnlich einer Liposuction (Fettabsaugung) werden hierbei aber nicht die Fettzellen, sondern die in der Haut sitzenden Schweißdrüsen über einen kleinen Zugang in der Achselhöhle entfernt.

Fettabsaugung (Liposuction)

Die Fettabsaugung stellt ein wenig invasives Verfahren zur Formgebung und Fettreduktion in begrenztem Maße an den unterschiedlichsten Körperregionen dar oder werden als vorbereitende Maßnahmen für größere Eingriffe (siehe Bauchdeckenplastik / Oberarm- / -schenkelstraffung) verwendet.

 

Als bekannteste Vertreter sind hier Bauch und Hüfte (Reithosen) genannt, aber auch andere Regionen wie Arme oder Gesicht (Kinn) sind möglich.
Die Fettabsaugung erfolgt meist in lokaler Betäubung, kann bei größeren Mengen oder Regionen auf Wunsch aber gerne in Narkose erfolgen.