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Besenreiser-Therapie

Besenreiser sind feine, erweiterte Venen, die rötlich bis bläulich durch die Haut schimmern. Obwohl sie im Vergleich zu Krampfadern als unbedenklich gelten, können sie Beschwerden machen und gelten als Krankheitsbild – insbesondere wenn sie großflächiger auftreten und Überwärmung oder Schmerzen verursachen. Eine mögliche Ursache liegt in einer veranlagten Bindegewebsschwäche, wodurch es zu einer Erweiterung der Vene mit vermehrter bläulich-rötlicher Gefäßzeichnung in der Haut kommt.

In der Hälfte der Fälle aber sind tiefer im Bein gelegene Krampfadern die Ursache für die Besenreiserbildung, so dass nach ihnen gezielt mit dem Ultraschall gefahndet werden sollte. Werden diese übersehen, kann es rasch zu einer Entstehung neuer Besenreiser kommen.

 

Die Therapie - Sanfte aber effektive Verödung

 

Das Verödungsmittel Polidocanol wird mit einer dünnen Nadel in flüssiger Form (im Gegensatz zur Schaumsklerosierung)  in die betroffene Vene eingespritzt, die sich daraufhin schließt. Die Nadel ist dabei äußerst dünn und nahezu nicht spürbar, die Injektion selbst kann zeitweise als leicht brennend wahrgenommen werden.

Um den Heilungsprozess zu fördern ist für einige Tage nach der Sklerosierungstherapie das Tragen von Kompressionsstrümpfen angebracht. Dies führt zu besseren Behandlungsergebnissen. Ihren normalen Alltag können Sie sofort nach der Behandlung wiederaufnehmen.

Unter Umständen sind bei ausgedehnten Befunden mehrere Sitzungen für eine vollständige Entfernung Ihrer Besenreiser notwendig, da die applizierbare Höchstmenge an Sklerosierungsmittel pro Tag begrenzt ist. Gerne klären wir in einem persönlichen Gespräch, ob das Verfahren der Sklerosierung für Sie in Frage kommt.

Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Silviu Alexandru
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