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Morbus Dupuytren

Die strang- und knotenförmigen Veränderungen der Hand und Finger sind nach dem Erstbeschreiber Baron Guillaume Dupuytren benannt und mit dem Fachbegriff Palmarfibromatose bezeichnet. Hierbei handelt es sich um zunehmende Wucherungen der Bindegewebsfasern der Hand, die im Verlauf zu Einziehungen der Finger führt. Die gutartige Erkrankung macht den Betroffenen durch zunehmende Beugefehlstellungen der Finger Beschwerden, das Öffnen der Hand gelingt mit zunehmendem Fortschritt nicht mehr, oft stören die Knoten und Stränge beim Zufassen und verursachen selten Schmerzen. Vorbeugende und konservative Ansätze bestehen nicht, die Erkrankung tritt genetisch bedingt gehäuft auf, die eigentliche Ursache ist noch immer Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung.
Wenn die Lebensqualität durch die zunehmende Kontrakturbildung eingeschränkt ist, stehen mehrere Therapieansätze zur Verfügung: Die Strangdurchtrennung in örtlicher Betäubung, die Strangauflösung durch Enzyme und der derzeitige Goldstandard mittels Operation zur Entfernung sämtlicher Stränge und Knoten. 
Nicht alle genannten Verfahren sind bei jedem Patienten anwendbar, wir beraten Sie gerne über die möglichen Therapieformen.

Für ein optimales Ergebnis sind große handchirurgische Erfahrung und eine große Fallzahl jährlicher Dupuytren-Behandlungen notwendig, welche wir Ihnen anbieten.

Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Alexander Failenschmid
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Dr. med. Michael Kaun
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